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Sonntag, 10. Februar 2013

8 Grad Minus

machen einem Heliflieger nichts aus, wenn er das richtige Zubehör hat.

Gestern, Samstag, war ein wunderschöner Wintertag. Leider konnte ich nicht fliegen gehen - Familienfest stand an. Aber Jan-Peter und Florian waren bei traumhaften Bedingungen auf dem Platz. Abends bekam ich dann noch eine Mail von JP mit einigen Bildern. Da war mir klar, ich muß mal wieder raus. Also abends noch den Empfängerakku vom Raptor geladen und heute früh aufgestanden. Unser Aussenthermometer stand auf -8 Grad :-(. Nach dem Frühstück schien aber schon die Sonne, bei wolkenfreiem Himmel, auf den Temperaturfühler und langsam stieg die angezeigte Temperatur. Also alles ins Auto und los auf den Platz.

Aber es kam dann leider so, wie ich es schon ein paar Mal erlebt habe. Ich fahr bei Sonne und wolkenlosem Himmel direkt in das nebelige Donautal. Auf dem Platz war circa 300m Sichtweite. Die Sonne konnte man zwar schon erahnen, aber nur das. Nicht mehr und nicht weniger. Die Temperatur war wieder bei -8Grad.

Aber ich hatte ja meinen Sender-Wetterschutz mit Heizmatten und Fingerlinge dabei. Somit konnte ich zweimal 10 Min Raptor fliegen und der Tag war gerettet.

Hier mal meine Winterausstattung


  1. Fingerlinge, selbst hergestellt aus Handschuhen von TeDi (2€ für 2 Paar)
  2. Turnigy Temperatur Controller + Heizmatten
  3. Ausgesonderter LiPo 3S2100mAh
  4. Akkuwarner
  5. Turnigy Wetterschutz
Mit dieser Ausrüstung ist das Fliegen selbst bei diesen Temperaturen kein Problem. Der Akku reicht für 25Min  heizen. Der Lipowarner gibt rechtzeitig Bescheid, damit der Akku nicht tiefentladen wird. Die Turnigy Heizeinrichtung hat nämlich keine Spannungsüberwachung.

Beim ersten Einsatz hatte ich das Problem, daß zwischen Jacke und Wetterschutz das Handgelenk ohne Schutz war und es da recht kalt wurde. Deshalb hab ich mir die Fingerlinge angeschafft. Der erste Einsatz der Handschuhe heute hat gezeigt, daß ich nun perfekt für solche Temperaturen eingerichtet bin.

Der Senderschutz ist sehr groß und behindert mich als Daumenflieger überhaupt nicht. Die Finger sind komplett frei zum Steuern und das Feingefühl ist voll vorhanden. Und alles ist schön mollig warm. Selbst das Ablesen des Display ist möglich, da nichts anläuft und schön durchsichtig bleibt.

Jetzt brauch ich nur noch eine Heizung für meine empfindlichen Füße. Die haben sich heute zum Ende des fliegen gemeldet: Uns ist kalt, wir frieren.

Alles in Allem: Ein toller Flugvormittag.

Freitag, 8. Februar 2013

Groß, laut ...



ein echter Männerheli eben!

Heute mal etwas zu meinem Rex700 Gasser.
T-Rex 700 von der Seite


Von der Seite mit Orginal-Luftfilter
Der riesige Dämpfer von Century
So sieht es unter der Haube aus



Das Baby hab ich mir 2012 bei Ebay ersteigert. Leider war der Besitzer nicht ganz ehrlich und es hat so einiges nicht dem entsprochen, wie es der Besitzer beschrieben hatte. Es gingen dann einige Mails hin und her, genützt hat es nicht's. Ich hab dann klein bei gegeben weil ich einen Rechtsstreit dann doch nicht wollte.

So hab ich nach dem Kauf zuerst mal das noch im Tank gewesene Altbenzin entsorgt. Richtig gelesen, der Verkäufer hat nicht mal enttankt. Dann das angebaute Resorohr samt Krümmer demontiert. Das war ohne Schwingungsdämpfer und Gummischlauch, alles starr, montiert. Das war mir schon beim Probelauf zu laut, damit wollte ich nicht auf den Platz. Als Ersatz hab ich mir einen Century-Dämpfer Torpedo V2 besorgt. Riesen Monster, aber gleich an dieser Stelle erwähnt: Richtig leise wurde der Gasser trotzdem nicht.

Als nächstes wurde eine Seilzug-Startereinheit bestellt. Der Verkäufer hat zwar im Angebot erwähnt, daß der Heli über einen E-Starter gestartet werden kann. Die Starterwelle der Nitroversion war aber nicht eingebaut. Seine Antwort: "Mit E-Starter und Nuss den Motor von unten starten". Das hab ich gleich gar nicht probiert, weil ich mir das gar nicht vorstellen kann, wie das gehen soll. Mit dem Seilzugstarter geht das Starten problemlos.

Zu guter letzt Empfänger eingebaut und ich mußte feststellen, daß das Heckservo nicht funktioniert. Halt, falsch ausgedrückt, es funktioniert schon, nur tut es nicht was ich im sage. Da ist vermutlich das Poti kaputt. Also ein neues Savox besorgt.

Da an dem Heli das komplette Heck neu war, gehe ich davon aus, daß vor dem Kauf ein Crash war. Dabei hat wohl das Servo etwas abbekommen. Viel Flugzeit war vermutlich nicht drauf, denn der Kopf war auch wie neu. Da ich alle Gestänge nachjustieren mußte um eine richtige Taumelscheibenlage zu bekommen, deutet ebenfalls darauf hin, daß hier ein absolutes Greenhorn am Werke war.

Alles in allem mußte ich noch fast 300€ zusätzlich investieren bis der Rex so war, daß er in die Luft gehen konnte.

Bei den ersten Flügen ging es dann darum, daß BeastX einzustellen. Immer wieder schlug das Heck wie ein Rodeo-Pferd aus. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen doppelseitigen Klebepads hab ich dann die richtige Mischung gefunden. Seither steht das Heck so wie es sein soll.

Nach einem Jahr Einsatz kann ich sagen, daß es sich gelohnt hat. Der Rex macht mir sehr viel Freude. Er springt super an, läuft absolut zuverlässig und ist eine tolle Übungsmaschine.


Ein paar Eckdaten:

- Basis REX 700N
- HeliBug-Umbau
- getunter Zenoah 30,5ccm (Basis 29ccm )
- Century Dämpfer Torpedo
- SAB-Hauptrotorblätter
- Rotordurchmesser: 156cm
- Gewicht unbetankt: 5,4kg
- Flugzeit mit einem Tank ca. 25 Min

Donnerstag, 7. Februar 2013

Aufräumarbeiten ...

waren dringend notwendig. Bisher waren meine Heli's in allen möglichen freien "Boden"-Flächen geparkt.

Seit Anfang des Monat ist dem nicht mehr so. Die haben nun einen gemeinsamen Parkplatz!

Heliparkplatz

Alle sind nun glücklich:

- meine Frau, weil sie nicht mehr drüber stolpert

- meine Heli's, weil sie nun alle zusammen sind

- und natürlich ich selber, weil ich meine Lieblinge nun beisammen habe.

Das mit dem ALLE stimmt allerdings nicht ganz. Es fehlt der MCPx, der immer zum Fliegen bereitliegt. Der E-Flite CPx, der gerade zur BELL UH1-D umgebaut wird und der 450er, der auch gerade eine Haube bekommt.