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Dienstag, 10. Dezember 2013

Flohmarkt im Verein

Freitag, 6.12.2013, gab es unseren alljährliche stattfindenden Flohmarkt. Jährlich steigende Teilnehmer und immer besser werdende Auswahl an Artikel verleitet zum Kauf. Leider hab ich meine Modellbau-Kasse bereits letzten Monat für einen neuen gebrauchten geplündert. Sonst hätte ich Jochen's Sprite in meinen Hangar aufgenommen.

Für ein paar Kleinigkeiten hat's dann doch gereicht. Zwei Servos DES427 und 10St. Messing-Augenschrauben für 11€.

Teile vom Flohmarkt

Montag, 9. Dezember 2013

Raptoren im Einsatz

Gestern, Sonntag, war bei uns ordentliches Wetter. Nach dem Markus H. auch Lust hatte mal wieder Verbrenner zu fliegen, haben wir uns bei +5Grad nachmittags auf dem Platz getroffen.

Raptoren von links
Raptoren von rechts

Markus hat dann zu seinem Verbrenner-Raptor seinen Elektrischen mitgebracht. Geht mit 6S auch ganz ordentlich.

Unsere Verbrenner sind fast so problemlos wie die Elektrischen. Tanken, Starter drauf, ansaugen, Kerze ran und LÄUFT! Die machen das, auch wenn sie mal ein halbes Jahr nicht in der Luft waren. Da hat bei mir schon mancher LiPo einiges an Leistung beim liegen verloren. Raptor wir lieben dich.

Leistung ist in der kalten Jahreszeit konstanter als bei den Elektrischen, weil die Leistung auf Grund der niedrigen Temperatur nicht einbricht bzw. von Anfang an vorhanden ist.


MCPx mit eigenen Teile

Beim letzten Hallenfliegen hat mein MCPx richtig leiden müssen. Durch die Feinberührung mit einem Slowflyer gingen CFK-Teile des Rahmen, welche das Heckrohr halten, kaputt. Nach dem mir das nun zum dritten Mal passiert ist, daß die Teile weil zu dünn den Geist aufgeben, hab ich mich zum Nachbau entschlossen.

Nach einem Tag CAD-Kenntnis aneignen war es dann als DXF vorhanden. Die DXF ging dann zu meinem Modellbau-Kollegen Frank zum Fräsen.

Orginal und Nachbau

Die Teile im MCPx verbaut


Als Material verwende ich nun Platinenmaterial. Die Stärke der Platte ist etwas dicker als das CFK-Material. Gefühlt jedoch auf jeden Fall wesentlich stabiler. Der Einsatz beim nächsten Hallenfliegen wird zeigen ob mein Gefühl mich täuscht oder nicht.

Holzfliegerle Teil 4

ging es am Anfang durch den täglichen Bauwahn richtig voran, lagen nun zwei Wochen dazwischen, bis es weiterging.

Die Kleine ist nun im Rohbau fertig und die Schleifarbeiten sind abgeschlossen.

Der Rohbau ist abgeschlossen
Rohbaugewicht: 173gr

Mit der Farbgebung war ich bis zum Wochenende unentschlossen. Jetzt hab ich mich auf Rot/Gelb, transparent, festgelegt. Folie ist bestellt und dann kann es mit bügeln losgehen.

Dienstag, 5. November 2013

Holzfliegerle Teil 3

Gestern ging nicht viel. Zuerst wurde das Leitwerk mit einigen gewichtsreduzierenden Bohrungen versehen.

Erleichtertes V-Leitwerk

Ursprünglich waren es mal 16,2gr nun 13,7gr. Gespart wurden also 2,5gr.oder 17%. Bei einem Hebel von 2/1 können also vorne 5gr Blei gespart werden :-)

Am Rumpf wurde die Doppelung und ein Teil der Vierkantleisten eingeklebt. Zu guter Letzt noch die Heckverstärkung für das V-Leitwerk und dann war es schon wieder kurz vor Mitternacht.

Rumpf vor dem schlafengehen


Markus hat seinen Rohbau bereits abgeschlossen und Andi ist kräftig am aufholen.

Sonntag, 3. November 2013

Holzfliegerle Teil 2

Die letzten Tage war ja nicht so tolles Wetter. Da hab ich die Nachmittage in der Werkstatt verbracht.

Allerheiligen wurden die beiden Flächenhälften geklebt. Mit Sekundenkleber bewaffnet sieht man da recht schnell Fortschritte.

Fläschenteile links und rechts

Samstag  hab ich die beiden Teile dann geschliffen und zusammengeklebt. Neben dem Sekundenkleber kam da 30Min Epoxy zum Einsatz. Nicht das die Fläche zusammenknickt wenn es am Gummi nach oben geht.

Die beiden Flächenteile sind verklebt

Abends hab ich dann noch die Bohrungen angezeichnet die in das V-Leitwerk reinkommen. Was hinten an Gewicht gespart wird, braucht vorne nicht mit Blei ausgeglichen werden!

Teile zum Tuning vorbereitet



Die ursprünglich geplanten Aussparungen am Rumpf lass ich mal, nicht daß er mir bei einer harten Landung mal abknickt.

Als nächstes ist der Rumpf auf der Heling.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Holzfliegerle Teil 1

Seit gestern läuft ein Zwischendurch-Projekt. Zwischendurch, weil eigentlich und noch immer das Projekt mit Thomas, P47, von meiner Seite nicht abgeschlossen ist. Euphorisch gestartet, komme ich nicht in die Pötte die P47 flugfertig zu machen. Sorry Thomas!

Und nun hat sich so ein Holzbaukasten dazwischengeträngelt. Andi und ich haben im Herbst an einem RES-Wettbewerb in Nürnberg teilgenommen. Da waren so laue Bedingungen, daß nur die einfachsten und leichtesten Segler überhaupt eine Chanche hatten vernünftig Starthöhen am Gummiseil zu bekommen. Nach viel Analyse haben wir - Andi, Markus und ich - dann letzten Samstag am Hang spontan entschlossen, uns drei Baukästen beim Himmlischen zu bestellen.

Gestern war nun Baubeginn.

Baubeginn der/des Neuen
Mehr wird mal nicht verraten.

Ihr dürft gerne kommentieren, was aus dem Himmlischen Programm da auf der Werkbank entsteht.

Montag, 14. Oktober 2013

Orginal oder Modell

Gestern hat Thomas wieder seine Hughes 500 geflogen.

Ich hab dann ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht.

Hughes 500 im Anflug
Hughes 500 beim Abflug














Bei etwas größerer Entfernung muß man schon zweimal schauen um zu erkennen ob es sich um Orginal oder Modell handelt.

Dazu kommt noch der hammer Sound der halbsymetrischen Spinblades. Macht Spaß zuzuschauen, wenn Thomas die Hughes vorbildgetreu vorfliegt.

Er läuft wieder

Über drei Monate ist es nun her, daß mein Motor des Benziner nicht mehr laufen wollte. Die erste Reparatur war leider nicht so gelaufen wie geplant. Der Schaden am Kolben war doch zu groß und der Motor startete nicht mehr. Die neuen Ersatzteile (29ccm BigBore Kit - 35mm für Motoren mit 2mm längerer Tuning Kurbelwelle (30mm)) hab ich dann zeitnah bestellt, aber der Einbau hat sich doch gezogen.

29ccm Ersatzteile


Zu viele Termine ließen keinen Platz, sich mal einen Nachmittag mit dem Einbau der Teile zu beschäftigen. Als dann vor einer Woche der Sonntag total verregnet war hab ich mich an die erneute Reparatur gemacht. Nach 6 Stunden war der Rex wieder flugfertig vor mir. Er hat nun einen neuen Kolben mit Kolbenring und dazu passend den neuen Zylinder. Aus den 30,5ccm (Rovan-Zylinder) sind nun 29ccm (Chung Yang Zylinder) eworden, da der 30,5ccm Reparatursatz nicht zu bekommen war.

Ich hab bei der Gelegenheit dann gleich noch den Luftfilter gegen einen Tuningluftfilter ausgetauscht.

Tuning-Luftfilter


Alles in allem hat mich die Reparatur samt Luftfilter 100€ gekostet.

Diese Woche war ich dann draussen beim Testen.

Kurz und bundig: Er läuft wieder wie eine Eins.



Montag, 1. Juli 2013

Motorschaden G260RC - 30,5ccm

Bisher lief mein Benziner ja richtig gut. Zuerst etwas am Vergaser pumpen, dann mit Choke durchziehen, dann ohne Choke und er läuft. Fliegen, landen, Motor abstellen und schön war es. Die letzten Flüge war es leider anders. Das Starten lief wie gehabt, nur das Abstellen war meist während dem Flug und endete mit Autorotation! Letzte Woche wollte dann der Motor nach so einem Absteller nicht mehr anspringen.

Hab dann mal mit schrauben begonnen und konnte das Problem schnell finden. Das obere Pleuellager, ein Nadellager, war nur noch in Teilen vorhanden.

Motorschaden - Kolben 2

Motorschaden - Kolben 1

 











Motorschaden - Nadellager
 


Motorschaden - Kolbenring
 

Motorschaden - Zylinder



 


Während der Zylinder ganz gut aussieht, hat der Kolben einiges von dem nach oben gespülten Material aufgenommen. Ich versuch nun zuerst mal eine Wiederaufbereitung. Wenn die nicht funktioniert, dann muß eine neue Garnitur her.

Mittwoch, 8. Mai 2013

So kann es gehen

wenn man zu neugierig ist.

Eine Biene wollte beim heutigen Flug wohl unbedingt wissen, was da so durch die Lüfte schnurrt.

Der Motor tat das seine dazu und hat das Bienchen mal kurz zwischen Glocke und Rahmen gezogen.

Such die Biene, such ...

Die Biene hat ihre Neugierde leider mit dem Tod bezahlt.

Montag, 29. April 2013

Koks im Auslass


Heute mal den Auspuff am Rex700 HeliBug HB7 abgeschraubt und leicht erschrocken über das, was ich da gesehen habe.

 Das sieht nicht so toll aus.

Koks im Auslass oben
Koks im Auslass unten

Was mich aber beruhigt ist, wie Büchse, Kolben und Kolbenring aussehen. Da ist alles im grünen Bereich.

Kolbenring schön metallern

Nach 20 Liter Aspen-Sprit mit meinem Rex, hab ich nun umgestellt auf eine Mischung 1:33 Aral Ultimate und Motul Kart-Öl. Das wurde mir im RC-Heli-Forum empfohlen. Stinkt zwar etwas, aber es ist auszuhalten. Darf den Stinker nur nicht längere Zeit im Auto lassen.

Jetzt werd ich mal beobachten, ob der Auslass wieder frei wird oder ...

Alurahmen für den MCPx


Seit einiger Zeit wobbelte mein MCPx bei harten Pitchwechseln. Sichtung des Problems ergab, daß der Rahmen am Motor gebrochen war. Das hab ich mit Patex Repair und dem Landegestell geklebt und war soweit i.O. Als dann Markus am Dienstag in der Halle seinen MCPx mit Alurahmen geflogen hat und der so schön ruhig bei allen Lastwechseln in der Luft lag war klar, ein Alurahmen muß her.

Ich hab mir dann bei Ebay einen Tarot-Rahmen in Alu-Orange bestellt. Der ist bauähnlich dem MicroHeli V1 kostet aber nur um die 38€.


Tarot Alurahmen orange
Der Umbau war am regnerischen April-Samstag in einer Stunde erledigt. Etwas verwundert war ich, daß die Heckrohraufnahme für ein 3mm Heck vorgesehen ist. Ein Adapter 3 auf 2mm liegt nicht bei. Der Händler meinte ich soll einen Schrumpfschlauch zum reduzieren verwenden -HALLO!
Glücklicherweise hab ich ein Alurohr 3x0,5 in meinem Fundus gefunden. Ein Stück abgesägt und mit Uhu Plus auf mein 2mm Brushlessheck aufgeklebt. Nun hält die Klemmung das Heckrohr.

Aluhülse für Heckaufnahme

Gut gefällt mir, daß die Haubenbefestigung auswechselbare Kohlestäbe sind. Bei einem Bruch können die einfach ausgetauscht werden.

Auswechselbare Haubenhalter
Heute war dann Flugtag und nach drei Akku's kann ich sagen, daß der neue Rahmen funktioniert und das wobbeln weg ist. Sicher wäre es auch mit einem neuen Orinalrahmen weg gewesen. Allerdings hätte ich dann für den Brushlessmotor die Stege wieder wegfräsen müssen. Das schwächt den Orginalrahmen und es kann zu besagtem Bruch kommen. Zudem ist der Alurahmen in sich verwindungssteifer.

Jetzt hoffe ich, daß der Alurahmen auch crashresistent ist, den der MCPx ist mein ultimativer Übungsheli für Neues.

Samstag, 20. April 2013

555 Flüge

hat mein MCPx V1 seit dieser Woche drauf.

In den zwei Jahren (gekauft am 21.4.2011) hat er so einiges über sich ergehen lassen müssen. Unzählige Abstürze beim Üben von neuen Flugzuständen. Dabei hat er mich unheimlich weitergebracht. Ich bin leider kein richtiger Simulator-Junkie und bin lieber draussen. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte das alles mit den Grossen gelernt, dann wäre ich bestimmt schon pleite.

In den zwei Jahren sind aber auch eine ganze Menge Umbau- und Ersatzteile gekauft worden. In Summe hab ich 680€ für den MCPx ausgegeben. Allerdings liegen bestimmt 100€ noch in der Kiste für weitere Umbauaktionen.

Zuerst hab ich den MCPx aus der Schachtel geflogen. Mein V1 ging richtig gut und ich hab auch gleich eine gute Grundeinstellung am Sender gefunden. Erste Tuningmaßnahme war eine Alutaumelscheibe von MicroHeli. Als dann der Hauptmotor sein Lebensende ankündigte wurde ein Brushlessmotor mit Regler und Konverter angeschafft. Der Motor werkelt noch heute in meinem MCPx, obwohl bereits ein stärkerer Motor seit einiger Zeit bereit liegt.

Viel experimentiert hab ich dann mit dem Heckmotor und Hecklängen. Am besten ging das SR-Heck, wenn auch leicht hecklastig.

Anfang des Jahres hab ich dann mitbekommen, daß bestimmte BL-Regler mit anderer Software programmiert werden können. Also hab ich mir die notwenigen Teile besorgt und mit BLHeli geflashed. Seit diesem Zeitpunkt fliegt der MCPx mit echtem Governer und hat deutlich weniger Drehzahleinbrüche.

Zu guter Letzt hat er dann ein Brushless-Heck bekommen, ebenfalls mit der BLHeli-Software.

12000er Heckmotor
BL-Regler


Kabel, mit Kleber gesichert


Ich habe nun einen perfekten MCPx, der drinnen und draussen weit mehr kann als meine Flugkünste zulassen.

Das experimentieren mit dem MCPx macht richtig Laune, auch wenn ich zum Löten eine Lupe brauche, weil meine alten, schlechten Augen SMD-Löten ohen Hilfsmittel nicht mehr zulassen.

Dienstag, 16. April 2013

Neue Teile

braucht der Rex 700 Benziner. Am Sonntag beim AfterFlightCheck hab ich gesehen, daß sich der Kunststoffhalter für die Kupplung in seine Bestandteile auflöst. Also wurde gleich nachmittags der Halter ausgebaut und geschaut was da los ist.

Als Ursache für den Verschleiß am Kunststoffhalter hat sich ein Kugellager herausgestellt, welches festging und sich deshalb im Kunststoff freigedreht hat.

Kaputter Kunststofflagerbock


Vermutlich hätte ich schon früher was dagegen tun können, da schon seit einigen Flügen im Leerlauf bzw. beim Hochlaufen ein schabendes Geräusch zu hören war. Da aber mechanisch nichts aussergewöhnlich war, hab ich das einfach ignoriert.

Der neue Halter ist auf Empfehlung verschiedener USA-Kollegen das Align-Tuningteil aus Aluminium.

Lagerbock, links neu (Alu), rechts alt (Kunststoff)

Trade4me ist der Händler meines Vertrauens, bei dem ich die neuen Teile bestellt habe. Am Montag bestellt, ist das Paket bereits heute, Dienstag, bei mir abgegeben worden. Das Ganze versandkostenfrei (ab 30€) und mit einem Peanuts-Riegel für die Nerven. Dazu mit einem Klebeband umwickelt, damit DHL weiss, was Sache ist: Eilige Modellbauartikel!

Eilige Modellbauartikel ...

 Ich kenn keinen von uns Modellbauern, der gerne auf seine Teile wartet.

Heute abend dann alles montiert. Da die Kupplung ausgebaut war, wurde in die Kupplungsglocke dann gleich noch mit Uhu Plus 300 ein neuer Belag von Lynx (LX0086A) eingeklebt.

Neuer Kupplungsbelag

Die Align-Fliehkraftkupplung kam ebenfalls raus und nun werkelt die für Benziner optimierte Lynx-Kupplung (LX0135). Die zwei Teile habe ich in USA bei HeliDirect bestellt.

Fliehkraftkupplung, links neu (Lynx), rechts alt (Align)

Die beiden Teile waren sage und schreibe zwei Monate mit der Post unterwegs, danke USPS.

Zum Schluß noch ein Bild von der Kupplung mit den neuen Kugellagern.

Neue Kugellager schön glänzend

Freitag, 29. März 2013

Kleine Umbauaktionen

hat der Benziner-Rex über sich ergehen lassen müssen.

Bisher hatte der Rex 95mm lange Heckrotorblätter drauf und ich war mit dem Einrasten nicht richtig glücklich. Auch drehte das Heck bei Flips manchmal leicht weg. Also sollten mal andere HR-Blätter getestet werden. Nach etwas googeln war klar, es müssen 115mm lange Teile her. Bei RCHeli-Store habe ich mir Anfang der Woche dann die farblich zu den Hauptrotorblätter passenden 115mm SAB-Heckrotorblätter bestellt. Wareneingang bereits am Tag nach der Bestellung - perfekt!

SAB 115mm Heckrotorblätter
Aber wie das bei manchen kleinen Veränderungen so ist, nur beim Tauschen der Blätter blieb es nicht. Schon beim Bestellen hab ich mir gedacht 20mm mehr, da sieht es dann mit Bodenfreiheit nicht so toll aus. Als die Blätter drauf waren hat sich dies bestätigt.











Kunststoffscheiben zum Heck höherlegen
Mir war es auf jeden Fall zuwenig, also mußte das Heck höher. Hierzu hab ich zwei 5mm Kunststoffscheiben aus meinem Fundus hergenommen. Die sollten zwischen Chassis und hinterer Kufe eingebaut werden. Also Schrauben raus und was sehen meine Augen. Der Vorbesitzer hat hier bereits ein Gewinde geschrottet und die Schraube irgenwie wieder reingemurkst. Also kam der Aluverbinder raus und ich habe im Geschäft das Gewinde mit einem M3 HeliCoil repariert. Da die Schraube im HeliCoil nicht mit Loctite gesichert wird, habe ich für den ersten Flugtag noch einen Kabelbinder zur Sicherung des Kufenbügel angebracht. Ich will nicht riskieren, daß der Heli sich von dem Kufenbügel trennt.

Heute war dann Flugerprobung. Nach 40 Minuten kann ich sagen, es hat sich gelohnt.

Auf dem Platz wurde zuerst das Heck im Normalmodus (33%) mechanisch justiert. Das Gestänge mußte drei Umdrehung am Kugelkopf verkürzt werden. Jetzt steht das Heck im Normalmodus und dreht nicht weg.

Dann habe ich am BeastX noch das Poti 3 nachjustiert.


Einstellung mit 115mm HRB
Einstellung mit 95mm HRB
Zu guter Letzt dann im Sender im HeadingHold vom 99% auf 89% runter, da das Heck mit 99% ordentlich gezittert hat.

Nun hat das Heck bei Rechtskurven die Tendenz zum leichten Nachschwingen. Allerdings nicht immer, sondern nur ab und zu. Da werd ich mal in den Foren nach Rat fragen ...

Jetzt wird die nächste Zeit mal so geflogen bevor der nächste Umbau ansteht. Ein neues Teil liegt bereits hier, das andere Teil ist seit 6 Wochen aus USA HeliDirect zu mir unterwegs.

Schöne Ostern allen da draussen


Sonntag, 10. Februar 2013

8 Grad Minus

machen einem Heliflieger nichts aus, wenn er das richtige Zubehör hat.

Gestern, Samstag, war ein wunderschöner Wintertag. Leider konnte ich nicht fliegen gehen - Familienfest stand an. Aber Jan-Peter und Florian waren bei traumhaften Bedingungen auf dem Platz. Abends bekam ich dann noch eine Mail von JP mit einigen Bildern. Da war mir klar, ich muß mal wieder raus. Also abends noch den Empfängerakku vom Raptor geladen und heute früh aufgestanden. Unser Aussenthermometer stand auf -8 Grad :-(. Nach dem Frühstück schien aber schon die Sonne, bei wolkenfreiem Himmel, auf den Temperaturfühler und langsam stieg die angezeigte Temperatur. Also alles ins Auto und los auf den Platz.

Aber es kam dann leider so, wie ich es schon ein paar Mal erlebt habe. Ich fahr bei Sonne und wolkenlosem Himmel direkt in das nebelige Donautal. Auf dem Platz war circa 300m Sichtweite. Die Sonne konnte man zwar schon erahnen, aber nur das. Nicht mehr und nicht weniger. Die Temperatur war wieder bei -8Grad.

Aber ich hatte ja meinen Sender-Wetterschutz mit Heizmatten und Fingerlinge dabei. Somit konnte ich zweimal 10 Min Raptor fliegen und der Tag war gerettet.

Hier mal meine Winterausstattung


  1. Fingerlinge, selbst hergestellt aus Handschuhen von TeDi (2€ für 2 Paar)
  2. Turnigy Temperatur Controller + Heizmatten
  3. Ausgesonderter LiPo 3S2100mAh
  4. Akkuwarner
  5. Turnigy Wetterschutz
Mit dieser Ausrüstung ist das Fliegen selbst bei diesen Temperaturen kein Problem. Der Akku reicht für 25Min  heizen. Der Lipowarner gibt rechtzeitig Bescheid, damit der Akku nicht tiefentladen wird. Die Turnigy Heizeinrichtung hat nämlich keine Spannungsüberwachung.

Beim ersten Einsatz hatte ich das Problem, daß zwischen Jacke und Wetterschutz das Handgelenk ohne Schutz war und es da recht kalt wurde. Deshalb hab ich mir die Fingerlinge angeschafft. Der erste Einsatz der Handschuhe heute hat gezeigt, daß ich nun perfekt für solche Temperaturen eingerichtet bin.

Der Senderschutz ist sehr groß und behindert mich als Daumenflieger überhaupt nicht. Die Finger sind komplett frei zum Steuern und das Feingefühl ist voll vorhanden. Und alles ist schön mollig warm. Selbst das Ablesen des Display ist möglich, da nichts anläuft und schön durchsichtig bleibt.

Jetzt brauch ich nur noch eine Heizung für meine empfindlichen Füße. Die haben sich heute zum Ende des fliegen gemeldet: Uns ist kalt, wir frieren.

Alles in Allem: Ein toller Flugvormittag.

Freitag, 8. Februar 2013

Groß, laut ...



ein echter Männerheli eben!

Heute mal etwas zu meinem Rex700 Gasser.
T-Rex 700 von der Seite


Von der Seite mit Orginal-Luftfilter
Der riesige Dämpfer von Century
So sieht es unter der Haube aus



Das Baby hab ich mir 2012 bei Ebay ersteigert. Leider war der Besitzer nicht ganz ehrlich und es hat so einiges nicht dem entsprochen, wie es der Besitzer beschrieben hatte. Es gingen dann einige Mails hin und her, genützt hat es nicht's. Ich hab dann klein bei gegeben weil ich einen Rechtsstreit dann doch nicht wollte.

So hab ich nach dem Kauf zuerst mal das noch im Tank gewesene Altbenzin entsorgt. Richtig gelesen, der Verkäufer hat nicht mal enttankt. Dann das angebaute Resorohr samt Krümmer demontiert. Das war ohne Schwingungsdämpfer und Gummischlauch, alles starr, montiert. Das war mir schon beim Probelauf zu laut, damit wollte ich nicht auf den Platz. Als Ersatz hab ich mir einen Century-Dämpfer Torpedo V2 besorgt. Riesen Monster, aber gleich an dieser Stelle erwähnt: Richtig leise wurde der Gasser trotzdem nicht.

Als nächstes wurde eine Seilzug-Startereinheit bestellt. Der Verkäufer hat zwar im Angebot erwähnt, daß der Heli über einen E-Starter gestartet werden kann. Die Starterwelle der Nitroversion war aber nicht eingebaut. Seine Antwort: "Mit E-Starter und Nuss den Motor von unten starten". Das hab ich gleich gar nicht probiert, weil ich mir das gar nicht vorstellen kann, wie das gehen soll. Mit dem Seilzugstarter geht das Starten problemlos.

Zu guter letzt Empfänger eingebaut und ich mußte feststellen, daß das Heckservo nicht funktioniert. Halt, falsch ausgedrückt, es funktioniert schon, nur tut es nicht was ich im sage. Da ist vermutlich das Poti kaputt. Also ein neues Savox besorgt.

Da an dem Heli das komplette Heck neu war, gehe ich davon aus, daß vor dem Kauf ein Crash war. Dabei hat wohl das Servo etwas abbekommen. Viel Flugzeit war vermutlich nicht drauf, denn der Kopf war auch wie neu. Da ich alle Gestänge nachjustieren mußte um eine richtige Taumelscheibenlage zu bekommen, deutet ebenfalls darauf hin, daß hier ein absolutes Greenhorn am Werke war.

Alles in allem mußte ich noch fast 300€ zusätzlich investieren bis der Rex so war, daß er in die Luft gehen konnte.

Bei den ersten Flügen ging es dann darum, daß BeastX einzustellen. Immer wieder schlug das Heck wie ein Rodeo-Pferd aus. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen doppelseitigen Klebepads hab ich dann die richtige Mischung gefunden. Seither steht das Heck so wie es sein soll.

Nach einem Jahr Einsatz kann ich sagen, daß es sich gelohnt hat. Der Rex macht mir sehr viel Freude. Er springt super an, läuft absolut zuverlässig und ist eine tolle Übungsmaschine.


Ein paar Eckdaten:

- Basis REX 700N
- HeliBug-Umbau
- getunter Zenoah 30,5ccm (Basis 29ccm )
- Century Dämpfer Torpedo
- SAB-Hauptrotorblätter
- Rotordurchmesser: 156cm
- Gewicht unbetankt: 5,4kg
- Flugzeit mit einem Tank ca. 25 Min

Donnerstag, 7. Februar 2013

Aufräumarbeiten ...

waren dringend notwendig. Bisher waren meine Heli's in allen möglichen freien "Boden"-Flächen geparkt.

Seit Anfang des Monat ist dem nicht mehr so. Die haben nun einen gemeinsamen Parkplatz!

Heliparkplatz

Alle sind nun glücklich:

- meine Frau, weil sie nicht mehr drüber stolpert

- meine Heli's, weil sie nun alle zusammen sind

- und natürlich ich selber, weil ich meine Lieblinge nun beisammen habe.

Das mit dem ALLE stimmt allerdings nicht ganz. Es fehlt der MCPx, der immer zum Fliegen bereitliegt. Der E-Flite CPx, der gerade zur BELL UH1-D umgebaut wird und der 450er, der auch gerade eine Haube bekommt.